Spätestens nach einem Myokardinfarkt müssen die LDL-C-Werte schnell und effektiv gesenkt werden, um das kardiovaskuläre Risiko zu minimieren. Studien zeigen, dass eine frühzeitige Kombinationstherapie hierbei nicht nur effektiver, sondern auch kosteneffizienter ist als die schrittweise Eskalation.
Die Sekundärprävention nach Myokardinfarkt hat in den letzten Jahren wichtige Fortschritte erzielt, insbesondere im Bereich der lipidsenkenden Therapie (LLT). Doch trotz klarer Empfehlungen der ESC/EAS-Leitlinien, die seit 2020 für Patient:innen mit sehr hohem kardiovaskulären Risiko einen LDL-C-Zielwert von unter 55 mg/dl (bzw. < 1,4 mmol/l) fordern¹, bleibt eine zentrale Frage ungeklärt: Wie schnell und mit welcher Strategie sollte dieser Zielwert erreicht werden, um das kardiovaskuläre Risiko bestmöglich zu senken?

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Literatur:
1. Mach F et al. Eur Heart J 2020; 41(1):111-88
Bildnachweis: Alona Horkova / iStock 2155397266
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